Vortragsprogramm beim Hürtgenwaldmarsch

Im Rahmen des 41. Internationalen Hürtgenwaldmarsches finden am Samstag, 29. August 2026, drei Vorträge zu historischen und gesellschaftspolitischen Themen statt.

Veranstaltungsort ist das Dorfgemeinschaftshaus Vossenack. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei.

11:30 Uhr

Der 8. Mai – ein Tag der Befreiung?
Die Weizsäcker-Rede und die Deutung des Kriegsendes 1945

Der Vortrag befasst sich mit der historischen Einordnung des 8. Mai 1945 und der Frage, wie das Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland wahrgenommen und gedeutet wurde.

Referent ist der Historiker Marc Schultheis, M. A., zuständig für Erinnerungskultur in der Gemeinde Hürtgenwald.

13:00 Uhr

Das Kriegsgefangenenlager in Monschau an der Florabrücke – AK 800

Dieter Lenzen berichtet über das Kriegsgefangenenlager an der Florabrücke in Monschau und dessen regionale Geschichte.

Dieter Lenzen war viele Jahre als Landarzt in Simmerath-Kesternich tätig. Nach seiner Pensionierung widmete er sich unter anderem der Erforschung des regionalen Themas Zwangsarbeit.

14:00 Uhr

Zwischen Meme und Message: Rechtsextremismus auf Social Media erkennen

Der Vortrag gibt Einblicke in Erscheinungsformen, Botschaften und Strategien rechtsextremistischer Inhalte in sozialen Medien. Dabei geht es insbesondere darum, entsprechende Symbole, Codes und Darstellungsformen besser erkennen und einordnen zu können.

Referentin ist Laura Franke von der Fachstelle NRWeltoffen. Das Programm steht unter dem Leitziel:

„Nordrhein-Westfalen handelt geschlossen für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander gegen Rechtsextremismus und Rassismus.“

Veranstaltungsort:
Dorfgemeinschaftshaus Vossenack
Im Oberdorf 54
52393 Hürtgenwald-Vossenack

Termin:
Samstag, 29. August 2026, ab 11:30 Uhr